Physalis (Physalis angulata)

Die exotische Physalis ist reich an Vitaminen, Protein sowie vor allem auch an Phytosteroiden und Antioxidantien. Dadurch unterstützt sie nicht nur das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend, sondern verhilft auch zu einem schöneren Hautbild und schützt Ihre Zellen von innen.

Herkunft

Die Physalis zählt zu der Familie der Nachtschattengewächse und stammt ursprünglich aus dem Hochland Perus und Chiles. Es gibt bis zu 90 verschiedene Arten der Physalis und demensprechend viele Bezeichnungen. Die süss-säuerliche Beere wird beispielsweise auch als Kapstachelbeere, Andenbeere oder peruanische Blasenkirsche bezeichnet. Heutzutage ist die kleine orange Beere weit verbreitet und wächst bevorzugt in warmen, sonnigen Gegenden. Die Physalis kann gut im heimischen Garten oder auf dem Balkon angepflanzt werden, jedoch ist die Pflanze nicht winterhart.

Verwendete Pflanzenteile

Die Physalis ist eine ausgezeichnete Vitamin- und Proteinquelle. Ihr Proteingehalt überschreitet sogar den der Goji-Beere und macht sie damit zu einem Protein-Powerpaket! Als besonders wertvoll gilt dabei die orange Beere selbst. Sie liefert wichtige Nährstoffe und enthält krankheitsbekämpfende Antioxidantien. Daher überrascht es nicht, dass die Pflanze bereits vor Jahrhunderten von den Azteken verwendet wurde, um Krebs, Hepatitis und Malaria zu heilen. Physalis kann frisch oder in getrockneter Form verzehrt werden.

Verwendung und Wirkung Physalis (Physalis angulata)?

Die Physalis wird bevorzugt bei Verdauungsstörungen eingesetzt, da die goldig-orangen Beeren eine leicht abführende Wirkung haben. Die kaubaren Samen im Inneren der Beere fördern ausserdem einen regelmässigen Stuhlgang und unterstützen die Darmgesundheit.

Die Frucht gilt zudem als ein hervorragender Lieferant von Beta-Carotin (wird im Körper zu Vitamin A) und Vitamin C. Die Beere enthält auch das Vitamin B1 sowie B6. Der ausgezeichnete Proteingehalt der Physalis angulata unterstützt den Muskelaufbau, stimuliert das Zellwachstum und kann sogar beim Abnehmen helfen.

Vor allem aber ist Physalis reich an sog. Phytosteroiden und Antioxidantien. Dadurch kann sie bei regelmässigem Verzehr vor Zellschäden schützen, gegen Entzündungen vorgehen und Krankheiten verhindern, welche durch oxidativen Stress verursacht werden. Während die Physalis nicht in die Superfood-Kategorie fällt, überzeugt sie dennoch mit einer Reihe wichtiger Nährstoffe und Vitamine. Sie trägt dadurch nicht nur zum Zellstoffwechsel bei, sondern steigert auch den Energiehaushalt und erhöht die geistige Leistungsfähigkeit. Dank ihrer zahlreichen Nährstoffe kann die Physalis gegen Rheuma, Asthma und Stoffwechselerkrankungen helfen. Zudem kann ihr Verzehr das körpereigene Immunsystem schützen, den Blutzucker stabilisieren und Entzündungsanzeichen wie Rötungen, Schwellungen und Juckreiz reduzieren.

Die Pflanzenextrakte der Physalis angulata können ausserdem hervorragend bei der Hautpflege im Bereich Anti-Aging (thermischer Hautalterungs-Prozess) eingesetzt werden. Sie beugen beispielsweise intradermalen Mikroentzündungen vor und schützen vor Infrarot- und sichtbarem Licht.